19. November 2018

Parodontitis


– Erkrankungen des Zahnhalteapparates

– eine unbekannte Volkskrankheit


Darstellung von ParodontitisUnter dem Begriff „Parodontitis“ verbirgt sich eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Die Entzündung des Zahnhalteapparates ist neben der Zahnkaries das häufigste Krankheitsbild in der Zahnheilkunde.

Die Parodontitis ist als „Volkskrankheit“ zu verstehen. In der Regel ist die Erkrankung nicht schmerzhaft – dies unterscheidet sie von anderen Entzündungskrankheiten im Körper. Dem oftmals einzigen Warnzeichen – Zahnfleischbluten beim Zähneputzen – messen die meisten Menschen keine allzu große Bedeutung zu. Bei einer solchen chronischen Entzündung entsteht eine Wundfläche von mehr als 70 cm² – das entspricht etwa der Größe einer Handfläche.

Diese Parodontalerkrankung hat negative Auswirkungen auf den gesamten Organismus: Eine chronische, unbehandelte Entzündung des Zahnhalteapparates kann sich deutlich negativ auf weit verbreitete Allgemeinerkrankungen wie Herz-Kreislauf´-Erkrankungen oder Diabetes Typ 2 auswirken. Selbst das Risiko, in einer Schwangerschaft eine Frühgeburt zu erleiden, kann durch eine Parodontitis unter Umständen stark erhöht werden.

Am Ende der unbehandelten Parodontitis steht dann oft der Verlust eines oder mehrer Zähne, was bei rechtzeitiger Diagnose hätte vermieden werden können. Mit vergleichsweise einfachen, regelmäßig zu wiederholenden Maßnahmen lässt sich das Risiko für eine Parodontalerkrankung deutlich senken und eine bereits bestehende Entzündung kann noch erfolgreich behandelt werden.
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